Newsletter Februar 2022

Messung der Kraft, die die Gaspatrone im Zeitverlauf ausübt. Zu sehen sind ein Arduino und eine Load-Cell, an der eine Patronenkammer begestigt ist.

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist Anfang Februar und wir nähern uns der Regionalmeisterschaft. Diese findet in diesem Jahr am 11. und 12. Februar coronabedingt als Onlineveranstaltung statt. Unsere Modellautos, unsere Technik- und
Unternehmensportfolios sowie zwei Videos schicken wir dazu an die Jury, die dann die Landesmeister bestimmt. Dabei verschieben sich die Aufgaben, unter anderem müssen wir keinen Messestand bauen, sondern nur ein Video mit dem gerenderten Stand einreichen. Außerdem fällt der menschliche Faktor beim Starten der Modellautos weg, da die Startvorrichtung dieses Jahr automatisch ausgelöst wird. Hoffentlich wird die deutsche Meisterschaft im Mai dann als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Wir sind soweit gut im Zeitplan. Bei der Entwicklung haben wir die Erfahrungen der letzten Jahre genutzt, um ein neues Auto zu konstruieren, das aerodynamisch deutlich besser ist als die Vorgängermodelle. Derzeit wird unser Auto gefertigt. Wie in den letzten Jahren setzen wir auf eine Kombination aus CNC-gefrästen und 3D- gedruckten Teilen, die sich bewährt hat.
Dafür bedanken wir uns besonders bei unseren zuverlässigen Sponsoren im Bereich der Fertigung: Die Helmut Ernst GmbH, die uns seit mehreren Jahren präzise unsere konstruierten Autos fräst, Myonic, die uns wie gewohnt die passenden Kugellager zu Verfügung stellt und Creabis, die uns beim 3D-Druck unterstützen.

Bisher hatten wir immer unsere Website nur per Baukastensystem „zusammengeclickt“. Dieses Jahr haben wir uns getraut, einen eigenen Webspace mit WordPress, einem freien Content-Managment-System, zu administrieren. Bei unserem Hostingpartner Devstorage, der uns bei Technikfragen immer schnell und kompetent beraten hat, wollen wir uns für diese Möglichkeit bedanken. Damit haben wir auf unserer Webseite jetzt vollkommene Freiheit und konnten auch viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Wenn Sie Lust haben, finden Sie uns unter racingeagle.de. Zusätzlich hat unser Team einen Kanal auf Instagram @racing.eagle.

Um das Verhalten unseres Rennautos auf der Bahn besser zu verstehen, haben wir uns möglichst genaue Modellierungen überlegt. Mithilfe von Simulationsprogrammen und Messungen wollen wir so eine möglichst genaue Vorhersage über das Fahrverhalten unseres Autos treffen. Beispielsweise haben wir bereits die Kraft, die die Gaspatrone im Zeitverlauf ausübt und ihre Massenänderung mit einer sogenannten Load Cell, einem digitalen Kraftmesser, und einem Arduino bestimmt.

Messung der Kraft, die die Gaspatrone im Zeitverlauf ausübt. Zu sehen sind ein Arduino und eine Load-Cell, an der eine Patronenkammer begestigt ist.

Zusätzlich wurde unser Teamlogo leicht überarbeitet. Dadurch wollen wir dem aktuellen Trend, Logos lieber einfacher und dafür klarer zu gestalten, Rechnung tragen und so einen höheren Wiedererkennungswert erreichen. Zudem erarbeiten wir bereits Layouts für die Portfolios sowie die Präsentation.

Wie schon erwähnt, ist die Bedeutung des Teamstands in diesem Jahr geringer. Weil es für den Onlinewettbewerb nicht nötig ist und eine Menge Geld spart, werden wir unseren Stand nur virtuell zum Leben erwecken. Dafür haben wir schon einige innovative Ideen, die wir im nächsten Newsletter vorstellen werden.

Ein besonderer Dank gilt unserem Hauptsponsor Wilhelm Stemmer und der gleichnamigen Stiftung. Bereits zum fünften Mal griff uns Herr Stemmer großzügig mit finanziellen Mitteln unter die Arme.

Wir hoffen, wir konnten Sie mit diesem Newsletter auf den neuesten Stand bringen und Ihnen einen groben Überblick über unsere Vorbereitungen auf den Wettbewerb geben.

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund
Team Racing Eagle